Unsere Kandidierenden

Listenplatz 5: Patricia Grähling

Mein Name ist Patricia, ich bin 32 Jahre alt, habe drei rote Kater und wohne im Ebsdorfergrund. Geboren bin ich in Marburg, habe seither aber quasi immer in Ebsdorf gelebt. Ich habe Geschichte und Philosophie studiert, habe fast 14 Jahre als Journalistin gearbeitet – die meiste Zeit war ich freiberuflich unterwegs. In meiner Zeit als Journalistin habe ich den Landkreis besonders intensiv kennengelernt. Die Stadt Marburg kenne ich auch sehr gut – dort arbeite ich mittlerweile.

 

Mit 18 Jahren bin ich der SPD beigetreten – als sie die Studiengebühren wieder abgeschafft hat. Mir wäre ein Studium sonst nicht möglich gewesen. Und genau das ist einer der Punkte, warum für mich die Sozialdemokratie so wichtig ist. Denn Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Gleichberechtigung sind nur einige Themen, die wir noch lange nicht zufriedenstellend erreicht haben – und die wir nach meiner Überzeugung auch nur mit einer starken SPD erreichen können.

 

Besonders am Herzen liegt mir aber auch die Kommunalpolitik. Denn vor Ort können wir direkt mitgestalten und etwas verändern – in den kleinen und größeren Dingen, die das Leben auf dem Dorf und in der Stadt ausmachen. Dafür müssen wir zuhören und Menschen mitnehmen, mit ihnen ins Gespräch kommen. Deswegen engagiere ich mich bei den Jusos Marburg-Biedenkopf als Beisitzerin im Vorstand auch sehr im Arbeitskreis ländlicher Raum. Wir gehen auf die Dörfer, um auch dort junge Menschen zu gewinnen und zu vernetzen. Mit unserer Sommertour haben wir zugehört. Wir haben landwirtschaftliche Betriebe und Direktvermarkter besucht, uns über Chancen und Probleme unterhalten – und wirklich gute Gespräche geführt und wertvollen Input gewonnen. 

 

Diesen Input möchte ich gerne mitnehmen, daraus etwas umsetzen und für die Lebenswelten der Menschen direkt vor Ort etwas verbessern. Deswegen kandidiere ich bei der Kommunalwahl 2021 für den Kreistag. Ich möchte die Jusos im Landkreis vertreten, Themen, die junge Menschen betreffen, einbringen. Und ebenso möchte ich daran mitarbeiten, die Lebensbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Und weil die Arbeit auch im Kleinen beginnt und dort viel bewirken kann, kandidiere ich ebenfalls für die Gemeindevertretung im Ebsdorfergrund.

 

Es ist meine Überzeugung, dass wir für die Menschen vor Ort da sein müssen, dass wir uns ihrer Probleme annehmen müssen, dass wir aber auch gemeinsam und mit einer starken Stimme gegen Rechts, gegen Hass und Hetze und gegen Demokratiefeindlichkeit stehen müssen, um so die Demokratie und das Miteinander zu stärken. Ich will in der Sache streiten, bei Achtung meiner Mitmenschen und anderer Meinungen. Aber eben auch deutlich machen, dass wir Ausgrenzung jeglicher Form nicht hinnehmen werden.

 

Ich freue mich auf einen spannenden Wahlkampf, viele Gespräche mit unterschiedlichen Menschen im ganzen Landkreis, neuen Input, andere Ideen und Weltanschauungen – und auf Gespräche mit euch! Sprecht mich gerne an. Vielleicht sehen wir uns auch auf der ein oder anderen Wahlkampftour!

 

 

Listenplatz 14: Lukas Trilse

Ich bin Lukas, 22 Jahre und studiere aktuell physische Geographie mit Schwerpunkt Klimatologie. Aufgewachsen bin ich in den Orten Großseelheim und Schönbach in der Gemeinde Kirchhain, dort bin ich im Frühjahr 2015 in die SPD eingetreten. Meine Beweggründe waren damals der Einsatz für eine vielfältige und offene Gesellschaft und der Kampf gegen Faschismus, Rassismus und die lauter werdenden rechten Kräfte. Den Grundwerten der SPD und der Jusos fühlte ich mich damals schon sehr nahe und so war die Entscheidung für mich klar.

Nach viel Engagement und Einsatz bei den Jusos in den letzten Jahren, bin ich seit Februar 2020 Vorsitzender der Jusos Marburg-Biedenkopf. Dabei sehe ich es als zentrale Aufgabe, die verschiedenen Interessen junger Leute im Blick zu haben, ob in Stadt oder Land oder ob studierend, in Ausbildung oder als Schüler*in. Im Vergangenen Jahr habe ich dafür einen Arbeitskreis initiiert, der den Blick, neben unserer starken Arbeit in Marburg, auch auf den ländlichen Raum verstärkt werfen soll. Viele unserer Ideen zu den Themen Klimaschutz, Umwelt, sozial gerechter Arbeitsmarkt, Digitalisierung, Bildung haben genau dort zum Teil ihren Ursprung, zum Teil aber auch genau da Nachholbedarf. Als Kreistagsabgeordneter möchte ich die Bedürfnisse und Verlangen junger Leute im Landkreis in den Fokus nehmen. Unsere Auszubildenden und Schüler*innen im Kreis, sollen eine Stimme im Parlament bekommen. Als jüngster Kandidat der SPD möchte ich die Perspektive unserer Generation vertreten, der Klimaschutz und Umweltpolitik spielen dabei eine ganz zentrale Rolle. Mit diesem Thema setze ich mich nicht nur in meinem Studium zentral auseinander: seit Frühjahr 2020 bin ich nominiert auf Juso-Bundesebene beim Thema Umwelt und Klimaschutz mitzuwirken, im Projekt sozial ökologische Transformation und ebenso seit Frühjahr in der Vernetzung zu internationaler Politik auf Juso-Bundeseben aktiv. Ich glaube gerade für junge Leute tut es gut, den Blick auch über den Landkreis hinaus zu werfen und durch internationale Partnerschaften und Projekte eine andere Perspektive zu bekommen. Für solche Projekte möchte ich mich einsetzen.

Auf der Sommertour der Jusos Marburg-Biedenkopf haben wir gelernt, wer einen effektiven Klimaschutz will, muss lokale Direktvermarktung stärken. Dazu gehören die Landwirt*innen vor Ort, wie auch weitere ökologische Direktvermarkter*innen in Höfen und Mühlen. Auch dieses Bewusstsein muss mit Bildung und entsprechenden Projekten gefördert werden.

Außerdem möchte ich noch auf ein wichtiges Ziel der Jusos eingehen: Die Bekämpfung jeder Art von Faschismus im Landkreis. Für rechte, ausgrenzende, diskriminierende Hetze ist hier kein Platz, erst recht nicht in unseren Parlamenten. Deswegen zählt ganz klar: junge Sozis, statt alte Nazis am 14. März 2021. Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an mich wenden.

Zum Schluss noch ein paar persönliche Dinge: Zusammen mit Freunden wirke ich als Gitarrist in einigen Musikprojekten mit. Im Fußball liegt meine Leidenschaft voll und ganz bei der Eintracht in Frankfurt. Und wenn ich Zeit habe, gehört als Geograph das Reisen und Erkunden zu einem festen Bestandteil in meiner Freizeit.

Listenplatz 20: Julian Schweizer

Hi, ich bin Julian und bin seit 2016 Mitglied im Kreistag Marburg-Biedenkopf. Gleichzeitig bin ich auch Bürgermeister von Bad Endbach, einer kleinen Gemeinde im Norden des Kreises. Daher muss und setze ich mich in vielfältigen Themen ein: natürlich liegt mir Jugendförderung am Herzen. Aber auch im Ausschuss Arbeit und Integration bin ich Mitglied und setze mich dort ein. Dazu, wie kann es anders für einen Sozialdemokraten sein, liegt mir die Sozialpolitik am Herzen: Eine gelingende Integration in den Arbeitsmarkt für alle, und faire Bedingungen sind Herzensthemen von mir. Für diese möchte ich mich weiterhin einsetzen. Als Juso in einer zukünftigen SPD-Fraktion liegen viele Themen vor uns, und ich freue mich darauf, diese gemeinsam mit den Jusos und euch anzupacken!

Listenplatz 25: Clara Easthill

Mein Name ist Clara. Ich bin 27 Jahre alt, und wohne seit fast zwei Jahren in Marburg. Momentan arbeite ich an meiner Promotion im Fachbereich Politikwissenschaften. Nebenher arbeite ich in Teilzeit, um mir meine Promotion auch finanzieren zu können. Den Landkreis Marburg-Biedenkopf konnte ich in den letzten Jahren sehr gut kennen lernen, und vor allem auch sehr schätzen lernen.

Ich bin erst vor ungefähr einem Jahr Mitglied der SPD geworden. Nachdem ich in den letzten Jahren lange im Ausland gelebt habe (in England und in Österreich), hatte sich mir die Frage nach einem Parteibuch einfach noch nicht gestellt – obwohl ich die Ziele der Partei schon seit einer langen Zeit unterstütze. Beitreten wollte ich allerdings erst, als ich einen Ort gefunden habe, in dem ich gerne länger bleiben wollte. Das war für mich Marburg. In meiner Zeit als Mitglied der SPD und der Jusos habe ich mich sehr schnell in die internen Strukturen der Partei integriert. Ich bin im Vorstand der Jusos Marburg-Biedenkopf, im Vorstand der Stadt-Jusos und auch im Vorstand meines Ortsvereins, Marburg-Süd. In dieser Zeit konnte ich wahnsinnig viel über die SPD lernen, und vor allem viele tolle, spannende und aktive Menschen kennen lernen – die alle etwas eint: Der Wunsch, Marburg, den Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen, Deutschland und die Welt zumindest ein Stückweit zu verbessern. Diese Meinung teile ich, und deswegen habe ich mich entschieden, mich nicht nur intern in der Partei zu engagieren, sondern auch für den Kreistag zu kandidieren.

Ich bin sehr gerne in der SPD und in den Jusos. Wir sind die mitgliederstärkste Partei Deutschlands und das bedeutet, dass nicht immer die gleiche Meinung teilen. Das klingt vielleicht zunächst wie ein Nachteil, aber gerade das finde ich großartig: Obwohl wir uns manchmal uneinig sind, haben wir ein gemeinsames Ziel, nämlich das einer gerechteren, solidarischeren Welt. Und gerade durch Gespräche mit anderen konnte ich schon viel lernen, und viele neue Ideen formen. Deswegen arbeite ich gerne in der SPD und in den Jusos.

Wir haben momentan viele Baustellen in Marburg-Biedenkopf und in Deutschland, und durch die Corona Pandemie sind viele der Probleme noch einmal sehr viel deutlicher geworden. Wir sehen jetzt verstärkt, wie unterschiedlich unsere Lebensrealitäten tatsächlich sind. Manche konnten einfach von zu Hause weiterarbeiten, während andere ihre Arbeit und ihr Einkommen verloren haben. Manche Schüler*innen konnten an ihren Computern gut lernen, während andere gar keinen eigenen PC haben, und sich gleichzeitig noch um ihre Geschwister kümmern mussten. Manche Schulen hatten schon an der Digitalisierung gearbeitet, während in anderen die Lehrer*innen völlig auf sich gestellt waren. Soziale Ungerechtigkeit findet sich auf vielen Ebenen, und auch hier im Landkreis. Nicht alles können wir vor Ort sofort lösen, aber: wir können damit anfangen. Ich möchte gerne mit vielen Menschen hier im Landkreis reden, und herausfinden, was wir besser machen können, und an welchen Baustellen wir noch arbeiten müssen und können. Und ich will als starke, laute, junge und weibliche Stimme in den Kreistag ziehen, um mich für Themen einzusetzen, denen oft zu wenig Beachtung geschenkt wird.  

Also: lasst es uns gemeinsam anpacken: Politik funktioniert nicht alleine, sondern nur zusammen. Deswegen freue ich mich auch immer über Ideen, Anregungen und Fragen.

Listenplatz 27: Tamara Reiers

Seit 2016 vertrete ich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Ortsbeirat Günterod, sowie in der Gemeindevertretung Bad Endbach. Mir ist ein gerechtes und soziales Miteinander wichtig! Mit meiner Kandidatur für den Kreistag, möchte ich unsere Region im Hinterland stärken und mich für Folgendes insbesondere einsetzen: Wohnen/Bauen, Integration, soziale Gerechtigkeit (z.B. zwischen Jung und Alt, Arm und Reich)